Injektionen

Nicht jeder Riss ist ein Bauschaden!

Risse sind in Stahlbetonbauteilen praktisch nicht oder nur mit unverhältnismässigen Kosten-/Nutzenverhältnis zu vermeiden.

Grundsätzlich müssen alle Risse saniert werden, die Schadstoffen flüssiger oder gasförmiger Art den Zutritt in den Baukörper ermöglichen. Ab einer Rissbreite ab 0.3mm ist dies meist der Fall. Bei eindringendem Wasser müssen aber auch feinste Risse abgedichtet werden.

 

Injektionsbegriffe

Kraftschlüssige Injektion heisst, verpressen mit einem Harzsystem, welches in der Lage ist, die auftretenden Kräfte von einem Rissufer zum anderen zerstörungs- und verfomungsfrei zu übertragen. Die verpresste Rissfuge muss alle technischen Aufgaben wieder voll übernehmen können.
Materialien: Epoxidharz / Spezial-Mikrozemente 

Antikorrosive Injektionen sind nicht-kraftschlüssige Verpressungen, die den Zweck haben Luft und Feuchtigkeit von der Bewehrung fernzuhalten. Damit wird ein passiver Korrosionsschutz hergestellt.
Materialien: Acrylharz / Polyrethane 

Abdichtende Injektionen dienen zur Wiederherstellung der Wasserdichtigkeit.
Materialien: Acrylharz / Polyrethane 

Injektionen in der Mauerwerkinstandsetzung  sind Horizontalsperren mit Microemulsionen

Hohlraumverfüllung / -Verfestigung. Material: verschiedene Spezialzemente

 

Injektionsverfahren

Man unterscheidet zwischen Hochdruckverfahren (Anwendungsdruck ca. 20-100bar) und Niederdruckverfahren (Anwendungsdruck ca. 0 - 20bar). Die verschiedenen Verfahren und Materialanwendungen erfordern entsprechend unterschiedliche Injektionsmaschinen. Wir haben für beide genannten Bereiche entsprechende Erfahrung, das richtige Inventar, ausgebildetes Personal und auch die geeigneten erprobten Materiallieferanten.

Projekte 
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